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Challenge No. 1

Er hasste ihn!
Er hasste ihn ja so dermaßen!

Haareraufend lief Yohji vor dem Spiegel auf und ab, blieb stehen und sah sich an, nur um mit einem Kopfschütteln festzustellen dass Bradley Crawford der größte Arsch war, den er kannte.

Dass die Schwarz-Villa gestürmt und gesprengt wurde, aufgrund falscher Informationen – Ja, mein Gott, das passiert! Und das Weiß bzw. ihr Nesthäkchen Omi da nicht ganz unschuldig dabei waren, ja, das war doch auch irgendwie klar.

Aber wer hätte denn ahnen können dass Schwarz nun bei ihnen Einzug einhielt?
Als „Entschädigung“?
OK, OK, das war nun einige Monate her, der Normalzustand, obwohl ständiger Anwesenheit gewisser penetrant nervender Leute, wieder eingekehrt.

Soweit man das als Normalzustand hätte bezeichnen können.

Schwarz war nun kein Gast mehr, nein, sie behaupteten sich auf ihr Recht als Dauermieter. Natürlich hatte Weiß versucht zu protestieren, aber schon einmal probiert gegen einen Telepathen und ein Orakel (das zu dem die Grundgesetzbücher auswendig kannte) zu diskutieren?

Nein?
Sehr gut, denn da verpasste man nichts. Rein gar nichts!

Schnaubend ließ sich Yohji auf sein Bett fallen, schloss die Augen und dachte einen Moment nach.

Ja, sie hatten es ja versucht anders zu klären. Oft! Oft genug.

Dass der schwarze Wohnzimmersessel nun einmal Rans Stammplatz war, wusste jeder im Weiß Haus und wer gegen dieses ungeschriebene Gesetz verstieß wurde von Ran verstoßen, bzw. gestoßen, mit der scharfen Klinge seines Katanas und das jenes nicht zwingend angenehm war, musste man ja nicht ausführen.

Dass ein gewisser Deutscher mit einer perversen Vorliebe absichtlich Rans Sessel blockierte... nun, das Europäer masochistisch waren, stand für Yohji ja schon immer fest.

Doch einheimische japanische Teenager Kriege waren nicht besser.
„Nagi, du sollst nicht immer mein System hacken!“
„Dann hör du auf meine Downloads zu kontrollieren!“
Ja, wenn die beiden Kleinsten sich stritten, freuten sich Weißgott nicht die Großen. Es flogen Fetzen und Lan-Kabel und für manche Wochen konnte man nicht sicher sein vor tödlichen Würgekabeln, die erneutes Hacken schnupperten.

Ein eher stiller aber verzweifelten Kampf führte immer noch Ken mit dem berühmt berüchtigten Ball-Mörder.
Nachts, heimlich; wenn arme kleine Fußbälle wehrlos im Flur umher lagen und nichtsahnend schliefen, schlich er sich ein.
Ein kurzer Stich und der Fall war sofort klar: Tod.
Ken zog daraus seine Lehre und ließ die Bälle nicht mehr frei herumliegen. Farfarello nahm das natürlich zum Anlass, alles was sonst so seinen Weg, bei nächtlichen Streifen, kreuzte, zu ermeucheln.

Glück für die Bälle.
Schade für Yohjis Schuhe!

Und Yohji klopfte dreimal auf Holz und beschwichtigte sich, dass der irre Ire seine heiß geliebten Armanischuhe auch niemals erstechen würde.

Seufzend sah er dann wieder hinüber in seinen Spiegel, strich sich mit den Fingerspitzen über den nackten Bauch.

Und so waren die Tage vergangen und er hatte fest an dem Gedanken gehalten, dass wenigstens einer von Schwarz Anstand und Sitte hatte.
Jegliche Illusion zerstörte sich vor ein paar Wochen von selbst.

Yohji wollte in den Laden gehen und hatte sein neu gekauftes T-Shirt an, dazu seine enge Röhrenjeans und als er nichts ahnend und –noch- gutgelaunt in die Küche kam, spürte er sofort einen eiskalten Blick in seinem Nacken.
Nicht dass ihn das etwas ausgemacht hatte.
Er wusste wohl das Brad ihn auch durch seine Zeitung mitbekam und ihn musterte, doch was der Amerikaner an diesem Morgen sagte, erschütterte Yohji bis auf die Knochen:

„Das sieht schwul aus, Kudoh.“

Schwul.

Ohja, Bradley Crawford, hatte schwul gesagt. Doch nicht irgendwie, nein, Yohji sei schwul.

Ja wo leben wir denn?

Zähneknirschend drehte Yohji sich auf die eine und dann wieder auf die andere Seite.

Das erste Mal hatte er es hingenommen, nichts gesagt (Sicher war auch der Schock zu groß, aber das musste das Orakel ja nicht wissen.) doch als er Yohji das zweite Mal als eine „Schwuchtel“ titulierte, wurde es dem Brünetten zuviel!

Ja, er war doch wohl der männlichste hier in diesem Haus!
Also hatte er das ganze auch mit Brad erwachsen und vernünftig geklärt.

Es klappte! Ja, es klappte tatsächlich.
Brad sagte nichts mehr zu seinem Äußeren und Yohji zog sich weiter an, wie er es gern tat.

Aber heute!
Heute wieder!

Brad hatte „Tunte“ gesagt! Tunte! Ja, Himmelherrgott, Yohji und eine Tunte?
Musste er sich denn so etwas gefallen lassen?
Nein, nein und nochmals nein!

Und er hatte Brad angefahren, ihm die Meinung gegalgt und war dann schmollend in seinem Zimmer verschwunden. Hier lag er nun, brummte vor sich hin und war ganz fürchterlich böse und sauer auf den Amerikaner.

Und in seiner schmollenden Phase vertieft, bemerkte er nicht wie besagter Ami die Zimmertür hinter ihnen abschloss, sich zu Yohji aufs Bett kniete und sich langsam über ihn lehnte.

Brummend sah Yohji zu ihm auf, hob eine Braue.

„Was willst du?“, fragte er forsch, neigte dabei den Kopf von Brad weg.

„Hn, was könnte ich wohl wollen?“, raunte Brad in diesem gewissen dunkeln Ton und lehnte sich tief zu Yohji hinab, streifte federleicht mit den Lippen die Haut der Wangen.

„Tut mir Leid, die Tunte hat keine Lust!“, fuhr Yohji ihn an und drehte sich mit dem Rücken zu ihm weg, dennoch spürte er das seichte Lächeln von Seiten des Amerikaners.

„Das hab ich nur gesagt, damit wir das wieder erwachsen und vernünftig klären.“, brummte er an Yohjis Ohr und schlang beide Arme um den schmalen Leib vor sich, zog ihn fest an sich.

„Aber nur wenn du dann aufhörst...“, seufzte der Brünette leise, wand den Oberkörper Brad zu. Langsam aber bedächtig suchten sich die Finger einen Weg über seine Schulter.

„Dann muss ich mir etwas neues suchen, was wir so klären können.“, entgegnete er nachdenklich und widmete sich gleich darauf Yohjis Kieferknochen.

Ja hatte er denn nicht erwähnt wie erwachsen und vernünftig sie das geklärt hatten...?

Wort von Nait: Tunte

Pair: Brad x Yotan - Weiß Kreuz (Blues Schuld! °_°" )

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