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 Challenge No. 2

 

„OK, du und ich.“, murmelte Schuldig vor sich her, brüstete sich.
Seit geschlagenen 6 Minuten und 28 Sekunden stand er seinem Feind gegenüber.

 

Oh und eben jener war nicht zu unterschätzen!
Groß und breit und so was von hart, das würden seine Kindes-Kinder nicht glauben.
Ja, sein Feind war schon ein ziemlich schlauer, denn er besaß eine Fähigkeit für die andere ihr Leben gegeben hätten.
Dieser große braune Riese war tatsächlich unempfänglich für Schuldigs Telepathie!
Ja, mei, dass er so was noch erlebte.

 

Nun gut, verschweigen wir keine Tatsachen, denn dieser ominöse Todfeind Schuldigs war eine Tür, eine massive Eichentür um genau zu sein, mit feiner Maserung, wie er nun nach 7 Minuten und 34 Sekunden feststellen konnte.

 
Doch wieso war gerade jene so wunderschön abgeschliffene Tür sein schlimmster Alptraum?
Die Antwort war einfach: Sie trennte ihn und sein Objekt der Begierde von trauter Zweisamkeit.

 

Er holte tief Luft.
8 Minuten und 49 Sekunden, jetzt konnte er doch wirklich einen neuen Versuch starten!
Und als er schon die Hand hob, hörte er ein leises, entzücktes Auflachen hinter sich: „Schuldig, er wird dich nicht reinlassen.“

 

Und schon senkte der Deutsche die Hand wieder, schenkte dem Amerikaner hinter sich einen entnervten Blick.
„Du musst einem auch jegliche Hoffnung zerstören, Brad!“
Doch Angesprochener hob nur belustigt die Schultern.
„Ich sehe das was passiert, also gibt es da nicht viel Hoffnung, Schuldig. Nur Wahrheit.“
Und mit moralapostolischer Mine ging Brad an ihm vorbei.
Jeden Tag, eine gute Tat; Bradleys war heute für Ran.

 

Eine Woche später änderte sich nichts.
Schuldig war weiterhin deprimiert, dass, egal wie lang er die Tür in Grund und Boden starrte, sie nicht einen Millimeter weichte.

Wie lange würde sie ihn noch strafen wollen? Wie lang würde sie den schönen Körper seines Kätzchens noch hinter sich verbergen? Die heiligen weichen Täler seines Bettes?
Seufzend ließ der Deutsche den Kopf hängen.
Sinnlos, war das doch!
Er brauchte fachmännischen Rat und da es ihm zu erniedrigend schien einen Chibi nach einer Eroberungstaktik zu Fragen, wand er sich mit seiner letzten Hoffnung an den nun doch nicht mehr ganz so heterohaften  Playboy.

 

„Yohji.“, klopfte der Deutsche an und trat in sein Zimmer.

Besagter Brünetter sah zu Schuldig auf und ließ die Braue höher wandern.
„Schuldig, was gibt es?“

Seufzend setzte sich der Orangeschopf auf Yohjis Bett, sah mit seinem treudoof europäischen Ausdruck zu Yotan. Leise fiepend wurde dem Japaner eins klar: der wollte was!

Und wie man Hunden Leckerlis gab, ja, so wollte auch Schuldig nichts anderes.

Nur das sein Leckerli rothaarig und äußerst kratzig war. Muss doch schwer zu verdauen sein., dachte sich Yohji bevor er sich wieder an Schu wand.

Dieser hielt sich nun endlich an zu antworten: „Yotan, ich brauch deinen Rat bei einer speziellen Sache... und wie du richtig vermutest ist diese Sache sehr schwer zu verdauen, aber äußerst köstlich.“

Und das honigkuchenpferdgleiche Grinsen auf Schuldigs Zügen machte alles deutlich.
Er wartete gar nicht ab, bis Yohji etwas gesagt hatte sondern fuhr sogleich fort: „Da du Ran ja schon lange kennst würde ich gern mal wissen, was das Kätzchen so mag.“

 

Ui.
Yohji musste sich zusammenreißen um nicht loszulachen.
Nach wie vielen Monaten die Schu Ran jetzt schon hinterher stieg kam der endlich mal auf die Idee zu fragen, was dem Rotschopf eigentlich gefiel?
Na welch Fortschritt!

 

Aber der Brünette wollte ja kein Spielverderber sein und selbst wenn Schuldig ihm gedanklich schon ein paar Flüche schickte, begann der Player aufzuzählen: „Es gibt nicht viel, was Ran liebt. Da wäre seine Schwester, sein Katana und Ruhe...“

 
Schuldig winkte ab, murrte leise.
Na als ob das was neues für ihn wäre!
„Yotan.“, brummte er, „Erzähl mir was, was ich noch nicht weiß.“

 
Yohji rollte genervt mit den Augen, verschränkte die Arme.
„Nun gut, Ran steht total auf Schokoladenpudding und Olong Tee, er riecht gern an Kaffee und wenn er eine Woche nicht beim Frisör war, fühlt er sich unwohl.“

 
Schuldig sah den Brünetten eine Weile an, dann knickte der Kopf langsam zur Seite ab.
„Das war’s?“, fragte er und Yohji nickte.
„Das war alles.“

 
Schuldigs Grinsen wurde einen Tick breiter.
„Hm, dann hab ich den perfekten Plan um das Kätzchen rumzubekommen.“

 
Yohji lachte auf, mit verschränkten Armen und amüsierter Miene sah er dem Deutschen beim Grübeln zu.
„Und du denkst, dass Ran dich dann ran lassen wird weil du ihm Olong Tee servierst und ihm einen Frisör Gutschein zu steckst?“

 
„Jap.“

 
Der Brünette lachte abermals und nahm sich eine Zigarette aus der Schachtel.
„Das sind die Dinge, die er im allgemeinen mag, aber deswegen wird er nicht anfangen dich zu lieben.“

 
Schu brummte wieder, setzte eine kindliche Schmolllippe auf und blickte trotzig zu dem Japaner.
„Und was sollte ich deiner Meinung dann machen?“

 
Yohji zuckte mit den Schultern, zündete die Zigarette im Mundwinkel an.
„Das muss von Ran aus kommen. Wenn er dein Äußeres mag, dein Auftreten, deine Macken, dein Geruch etc etc.“

Schu hob grinsend eine Augenbraue.
„Mein Geruch?“, hakte er nach, lächelte süffisant, „Nach was muss denn Braddy riechen damit du so auf ihn abfährst?“

 
Ein sterbendes Röcheln und Husten kam von Seiten des Brünetten und er wedelte den Rauch mit der Hand beiseite.
„Was geht dich das denn an?“, war seine Gegenfrage und etwas peinlich ertappt sah er zur Seite.

 
"Na sag schon. Was ist es? Sein Aftershave? Oder sein ganz eigener
Geruch?“
Schu rutschte auf dem Bett näher, wippte mit dem Augenbrauen.
Es war so herrlich andere Leute auf frischer Tat zu ertappen.

 
Yohji sah zur Seite, verzog die Mundwinkel und nuschelte leise: „Curry.“

 
„Curry?“
Blutwurst? Was hatte denn Curry mit der Sache zu tun?

 
Yohji zog wieder an der Kippe, vermied es peinlich genau Schuldig anzusehen.
„Nun, er riecht manchmal nach Curry, scharf eben... das mag ich.“

 
...!

Schuldig war gerade vom Bett gefallen, hielt sich den Bauch vor Lachen und strampelte mit den Füßen.
Er wusste ja schon immer das Brad nicht ganz normal war. Aber Curry?
Die Lachtränen stiegen in sein Gesicht und er schnappte nach Luft.

 
Yohji brummte missmutig, stapfte auf Schuldig zu und trat ihn leicht in die Seite.
„Was ist daran bitte so witzig?“, wollte er wissen, zog Schuldig am Schlafittchen zu sich hoch. Jener grinste nur breit, brauchte ein wenig um sich zu beruhigen und sagte dann mit runtergeschluckter Amüsierung: „Schmeckt sein Currywürstchen wenigstens?“

 

Rumms!

Und schon saß der Deutsche draußen vor der Tür, allerdings immer noch lachend und über den Flur kugelnd.
Und wie er so von links nach rechts rollte, öffnete sich eine Tür und er purzelte gerade Wegs hinein. Schuldigs Lachen erstarb als zwei violettfarbene Katzenaugen ihn fixierten. Die roten Haare fielen über die Schultern, als sich Ran tiefer über Schuldig beugte.

 
"Kätzchen!“, rief der Deutsche erfreut, klammerte sich an Rans Bein fest.
Ran schüttelte das Bein, hob eine Braue und entgegnete etwas weniger erfreut: „Schuldig.“

 
Der Deutsche nickte begeistert, robbte an Ran hoch, schlang beide Arme um des Jüngeren Hals und schnurrte an sein Ohr: „Wollen wir zusammen Schokopudding essen?“, und ein schmales Lächeln stahlt sich dabei auf seine Züge, „Dein Bauch ist die Schüssel und meine Zunge der Löffel.“

 
Die Zimmertür fiel ins Schloss.

Irgendwann musste wohl jeder einsehen dass ein Kampf gegen den berühmt berüchtigten Schuldig nichts brachte.

Es gibt nun mal Dinge, da kann ein Kätzchen nicht widerstehen.

Schoko- und Currywürstchen eben.

 

Blues Wort + Pair: Zimmertür / YotanxBrad
Naits Wort + Pair: Currywurst / SchuxRan 

© Dini

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