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 Challenge No. 3

 

Es herrschte Stille, einmalige, ruhiger als ruhige, Stille.

Omi lehnte sich tief in den Sessel zurück und mit einem breiten Grinsen schaute er auf sein Unterlagen.
Er konnte es immer noch nicht fassen.
Allein, vollkommen allein.

Es war ein Wunder, ein ziemlich Großes sogar, wenn man das mal sagen durfte!
Denn wann ist man heutzutage schon noch einmal allein zu Hause, wenn acht Personen in einem Haushalt wohnen? Richtig, fast nie!
Und umso mehr genoss der junge Weiß diesen Abend.
Wie er es geschafft hatte diesen Freitag für sich allein genießen zu können?
Eine lange, vielleicht auch seltsame, aber in diesem Hause, doch irgendwie ganz alltägliche Geschichte.

Seit Yohji und Brad ihr Glück gefunden hatten, planten die beiden alles zusammen was man nur zusammen planen konnte. Gut, gut, bei Hits ließ sich Bradley immer noch nicht reinreden, aber Privatangelegenheiten gingen gar nicht mehr ohne Yohjis Einwilligung vonstatten.

Es kam wie es kommen musste: Über die Winterferien hatten die Beiden für Weiß und Schwarz einen Urlaub organisiert. In Deutschland, wenn Omi das richtig in Erinnerung hatte, einen Skiurlaub in den Alpen.
Natürlich war Schuldig sofort davon begeistert gewesen und versuchte mit jeglichen Mitteln Aya davon zu überzeugen mit zu kommen.
Hinter verschlossenen Türen, hatte es der Telepath dann geschafft. Wie, fragte sich Omi heute noch, da Ran sich hätte sicher sein müssen, in diesem Urlaub keine einzigste freie Minute haben zu können. Doch Schuldigs Argumente waren ja schon immer schlagfertig gewesen und wer weiß, was er Aya angedroht hat, wenn er nicht mitgekommen wäre?
Nagi hatte ebenfalls heftigsten Protest eingelegt, weil er hier bleiben wollte. Private Gründe, nannte er es und Schuldig hat dabei so dreckig gegrinst, dass Nagi ihm einen Apfel an den Kopf geworfen hatte. Ein paar autoritäre Gespräche von Brad später, packte schließlich auch Nagi kapitulierend seine Sachen.
Blieben noch drei.
Farfarello zum mitkommen zu bewegen war nicht so das Problem. Schuldig hatte ihm einfach vorgeschwärmt, was für tolle Schweizermesser man dort kaufen konnte und wie die Jäger die Hirsche erlegten. Schwups und schon war der Ire startklar gewesen.

Und es blieben nur Omi und Ken. Er hatte es kommen gesehen, tief in sich drin, hatte Omi es kommen sehen, dass diese Ferien einfach herrlich werden würden.
Seine Ausrede war wasserdicht und unumgänglich: Er musste lernen.
Schlicht und ergreifend musste er lernen und hatte einfach keine Zeit in den Urlaub zu fahren. Er würde bald Vorprüfungen schreiben, das letzte Jahr ist ja eh das schwerste und allein zu Haus hätte er eh mehr Ruhe um sich zu konzentrieren.
Und diese Ruhe hatte er, weiß Gott!
Gut, er musste ja zugeben. Ein kleiner (Stör)Faktor war da noch: Ken.
Er liebte sein Schatz wirklich, Ken war süß und lieb und er konnte sich keinen besseren Freund vorstellen, doch seit die anderen aus dem Haus waren, wurde Ken ein itzebitze kleines bissen nervig.

Wieso er überhaupt hier geblieben war?

War die Frage nicht unnötig? Natürlich wegen Omi! Er konnte sein Liebling doch nicht allein zu Hause versauern lassen und so hatten die Beiden nun schon eine Woche nur sich selbst.

Die Woche war schön gewesen, das musste Omi ja zugeben, auch wenn Ken plötzlich neue Dimensionen von Rattigkeit an den Tag gelegt hatte.

Das glaubte man nicht?

Ohja, Omi hätte sich das auch nie erträumt, dass sein sonst so korrekter Ken es plötzlich im ganzen Haus wollte. Bücken um Wäsche zu waschen fiel schon einmal ganz weg, allein unter der Dusche stehen wurde zu einem unrealistischem Traum und selbst das gemütliche Sofa, auf dem man nichts ahnend Fernsehen schaute, wurde zur Liebesfalle.
Ken war ein guter Liebhaber, keine Frage, aber Omi kam sich manchmal wie ein Verräter vor, weil er schon die Befürchtung hatte, in dieser Woche mehr Sex gehabt als für die Schule gelernt zu haben.
Doch heute, an diesem Freitagabend, war er auch ohne Ken!
Der war nämlich mit Freunden einen Trinken gegangen und Omi hatte endlich Zeit seine Studien über fortgeschrittene Mathematik durch zu wälzen.

Alles in allem war es doch ein schöner Tag.
Mit einem Schmunzeln auf den Lippen legte Omi sein Buch beiseite und machte sich auf den Weg in die Küche.
Um diesen Tag perfekt zu machen, sagte er sich, fehlte es nur an einem leckeren Bananenmilchshake!

In aller Seelenruhe holte er Milch und schnitt Bananen klein, zuckerte das Ganze und fing an es in einer Schüssel zu pürieren. Er bemerkte dabei gar nicht, wie die Tür aufgegangen war und sich jemand auf leisen Sohlen hinter ihn schlich.
Kurz nur zuckte Omi zusammen, als sich zwei starke Arme um seinen Bauch schlangen. Ein kurzer Schulterblick enthüllte Kens Grinsen.
„Na, Liebes? Hast du mich schon vermisst?“, fragte der Dunkelhaarige sogleich und fing an, an Omis Hals zu knabbern, der diesen nur leicht unter der Berührung wand.
„Und wie.“, seufzte der Kleinere leise, ließ sich aber nicht davon abbringen seinen Milchshake weiter zu rühren.
Er rührte und pürierte und schäumte und Ken knabberte, biss und leckte. Doch egal was der Größere anstellte: Omi zeigte keine Reaktion!
Also mussten schwerere Geschütze aufgefahren werden und um gleich mit nuklearer Waffenpower zuzuschlagen, öffnete er den Knopf und den Reißverschluss von Omis Hose.
„Ken!“, rief der Kleinere sofort empört, allerdings ging der Protest in einem seichten Seufzen unter, als der böse böse Übeltäter seine Hand in die Tiefen des Stoffes schob. Omi wand den Unterleib unter Kens Händen, drückte den Pürierstab fest und verbiss sich jegliche Geräusche.

Wahrscheinlich war das sein eigentliches Problem... Er hätte sich ja gegen zu viel Sex aussprechen können, doch er konnte es nicht. Egal, was er auch tat und wie sehr er es wollte, Kens Küsse und Berührungen erstickten jeglichen Widerstand im Keim.
Omi konnte nichts anderes tun, als sich näher zu drängen und um einen Kuss zu betteln.
Für Ken war das natürlich ein gefundenes Fressen und Omis offener Hose, folgte die eigene. Kens Hemd segelte zu Boden und als er Omis Shirt anhob und es in hastiger Bewegung ausziehen wollte, vergaßen die beiden den Gegenstand der Apokalypse, das Ende aller Tage und die Pforte der Hölle.

Den Pürierstab!

Es kam wie es kommen musste, Omis Hand lockerte sich von dem Griff, der Stab wurde wild und herrenlos und kaum dass die Schüssel umgekippt war, rührte die Maschine kräftig weiter und verteilte das Bananenmilchgemisch auf der ganzen Arbeitsfläche, saute Boden und Schränke ein und bekleckerte zu guter letzt auch noch den halb nackten Ken und Omi.

„Scheiße!“, rief der Jüngere und wand sich von Ken weg, legte sich über die halbe Arbeitsfläche um an den Pürierstab zu gelangen, der wild in der Küche umher tänzelte und ein erstickendes Brummen von sich gab.
Ken noch vollkommen perplex, sah an sich hinab, dann auf Omi und die eingesudelte Küchentheke und noch ehe sein Gehirn hätte ‚Klick’ machen können, vernahm er hinter sich ein dunkles Räuspern.

Mit einer bösen, verdammt üblen und dunklen Vorahnung drehten sich Kens und Omis Kopf zur Tür.

Und wer war es der dort stand?

Niemand geringeres als die vermeidlichen Urlauber, noch in Winterjacken und Schuhen, aber alle mit einem belustigten Gesichtsausdruck.
Omi richtete sich auf, der Stab in seiner Hand brummte und vibrierte, die Bananenpampe lief seine Wange hinab, was aber noch nichts gegen die Flecken auf seinem Bauch und den Boxershorts waren, die unter der offenen Hose herauslukten.

Schuldig drückte seinen Kopf an Brad vorbei und musterte den Chibi und Ken. Das verhöhnte Grinsen auf seinen Zügen verriet Böses.
„Von wegen Lernen. Wenn wir nicht eher hätten abreisen müssen, hätten wir also eure kleine Erotikfilmeinlage verpasst, ja? Na sieh mal einer an.“, lachte der Deutsche und pfiff anerkennend.
Omi, der im Unterbewusstsein mittlerweile den Pürierstab ausgeschaltet hatte, wedelte abwehrend mit den Händen.
„Das ist nicht so, wie’s aussieht! Das... das ist... Banane!“, versuchte er zu erklären, konnte aber nicht verhindern dass sein Kopf hochrot anlief. Er wusste ja selber wie eindeutig zweideutig diese weiß-gelbliche Pampe, die von den Möbeln runtertropfte, aussehen musste.
Schuldig lachte wieder nur verhöhnt auf, stieß Brad mit dem Ellenbogen leicht in die Seite und scherzte: „Schau, schau. Heutzutage nennt man das schon Bananenmus.“

Das letzte was man von Omi mitbekam, bevor er wütend und mit hochrotem Schädel die Küche verließ, war ein gerufenes: „Das ist alles deine Schuld!“ an Ken, dem er auch in seiner Raserei den Stab um die Ohren haute.

Nie wieder Bananenmus für Ken!

Wort von Nait: Bananenmus
Paring von Nait: Omi x Ken

© Dini

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